Gyrocopterfliegen
OLIVER 3AIR
Neues Kapitel
Der Körper kann mehr, als man ihm zutraut. Jetzt habe ich einen neuen Horizont gefunden und der liegt buchstäblich über den Wolken – Mein nächstes Abenteuer heißt Gyrocopter.

Warum ich Fliege
GYROCOPTERFLIEGEN
Triathlon hat mich gelehrt, dass Grenzen relativ sind. Dass der härteste Gegner nicht die Strecke ist – sondern der eigene Kopf. Dass man weitermacht, auch wenn es wehtut.
Nach über 30 Jahren Gleitschirmfliegen war es für mich an der Zeit, mich einer neuen Herausforderung zu stellen – einer, die mich gleichermaßen forderte und begeisterte. Diese neue Richtung verdanke ich vor allem Andreas Siebenhofer, der mich eines Tages in seinem Gyrokopter mitnahm.
Dieser Flug war mehr als nur ein Erlebnis – er war ein Wendepunkt. Die Faszination, die Leichtigkeit und die Perspektive aus der Luft haben mich sofort in ihren Bann gezogen.
Schnell war für mich klar: Das möchte ich selbst erlernen. Und zwar auf meine eigene Art – mit einer Hand, mit links. Was zunächst wie eine außergewöhnliche Herausforderung klingt, wurde dank der richtigen Unterstützung zu einem realisierbaren Ziel.
Andreas Siebenhofer stand mir dabei von Anfang an zur Seite. Mit großem Engagement, Geduld und seinem enormen Erfahrungsschatz unterstützte er mich, wo immer es möglich war. Er stellte die notwendigen Kontakte her, gab mir gezielte Aufgaben und begleitete mich auf jedem Schritt dieses Weges. Seine Fähigkeit, Wissen verständlich zu vermitteln und gleichzeitig zu motivieren, machte den Lernprozess nicht nur effektiv, sondern auch inspirierend.
Als einer der besten Gyrokopter- und Hubschrauberpiloten ist er nicht nur fachlich ein herausragendes Vorbild, sondern überzeugt auch menschlich durch seine Leidenschaft für die Fliegerei und seine Bereitschaft, diese Begeisterung weiterzugeben.
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Andi bedanken. Ohne seine Unterstützung, sein Vertrauen und seine Motivation wäre dieser Traum nicht Wirklichkeit geworden. Er hat es möglich gemacht, dass aus einer Idee eine echte Perspektive wurde.
Heute stehe ich am Beginn eines neuen Kapitels – getragen von Erfahrung, Begeisterung und dem festen Willen, meinen eigenen Weg in der Welt des Gyrokopterfliegens zu gehen.
Flugplatz in TRIEBEN
Von Weng im Gesäuse (Atmont) aus sind es nur wenige Kilometer bis zu meinem Startplatz: der Flugplatz Seitenstetten in Niederösterreich. Umgeben von Feldern und Obstgärten ist er mehr als nur ein Flugplatz – er ist der Ort, von dem aus ich meine Passagiere in eine völlig neue Perspektive entführe.

Was ist ein Gyrocopter ?
AUTOROTATION
Der Rotor wird nicht vom Motor angetrieben – er dreht sich passiv durch den Fahrtwind. Das macht den Gyrocopter einzigartig: Selbst bei Motorausfall bleibt er vollständig steuerbar und landet sicher.
UNSCHLAGBARE SICHT
Offenes Cockpit, 360-Grad-Panorama. Keine Tragflächen, die den Blick blockieren. Man sitzt mittendrin – in der Luft, im Moment, im Flow. Eine Perspektive, die man nie vergisst.
TURBULENZRESISTENT
Der Gyrocopter ist deutlich unempfindlicher gegenüber Turbulenzen als herkömmliche Ultraleichtflugzeuge. Er gleitet ruhig, selbst wenn der Wind anders denkt.
CABRIO-FEELING
Stell dir vor, du fährst Cabrio – aber statt Straße liegt die Welt 300 Meter unter dir. Kein Glas, kein Rahmen, keine Barriere zwischen dir und dem Moment.
KEIN STRÖMUNGSABRISS
Ein Gyrocopter kann physikalisch nicht „überzogen“ werden. Die Rotordrehzahl regelt sich selbst – ein inhärentes Sicherheitsmerkmal, das den Piloten schützt.
EINFACH BEHERRSCHEN
Nur drei Steuerungsachsen: Steuerknüppel, Ruder, Gas. Einfacher als ein Hubschrauber, intuitiver als ein Flugzeug. Wer Ausdauer mitbringt, lernt es – und bleibt dabei.



















